Oft dauert Starkregen nur wenige Minuten an, doch auch ein kurzer Zeitraum kann ausreichen, um verheerende Schäden zu verursachen. Starkregen kann in jeder deutschen Region auftreten. In Städten ist er, wenn er länger anhält, besonders problematisch. Kanalisationen können die Wassermassen oft nicht aufnehmen und laufen über. Im Boden versickern, wie in ländlichen Gebieten, kann ein großer Teil des Wassers auch nicht, da der Boden durch Gebäude und Straßenbau weitgehend versiegelt ist. Das Ergebnis: Straßen stehen schon nach kurzer Zeit unter Wasser, Keller, Lagerhallen und Garagen laufen voll.

Waren die zwei sogenannten „Jahrhundert-Regenfälle“ im Sommer diesen Jahres  nur spektakuläre Einzelfälle oder werden sie demnächst Alltag in Gladbeck. Der Stadtteil Zweckel war im Juni besonders betroffen und nicht nur einige Keller und Erdgeschosse standen hier unter Wasser.

Klimaexperten malen ein düsteres Bild: Wir müssen mit längeren Dürreperioden und dauerhaften Hitzeperioden rechnen. Dabei werden Starkregentage von durchschnittlich 3,4 auf 4,8 Tage im Jahr ansteigen. Was bedeutet dies nun aber für Zweckel und vor allem wie können wir uns besser schützen.?! Der SPD Ortsverein Zweckel lud zu diesem spannenden Thema zu seinem bürgeroffenen „Politischen Frühstück“ am Sonntag ein.

Antworten wurden hierzu von Sabine Brinkmann (Leiterin des Ingenieuramtes Gladbeck) gegeben, die eingangs in einem Vortrag Grundsätzliches zur aktuellen Entwicklung erzählte und anschließend natürlich für konkrete Fragen zur Verfügung stand.