Brücke Beethovenstraße

In der kommenden Woche kommt der Ersatzneubau der Brücke in der Beethovenstraße über die DB ein großes Stück voran.

Nach der Fertigstellung der sogenannten Widerlager wird der Überbau montiert. Die Lücke über den Gleisen wird geschlossen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag beginnt die Montage. Die ersten 3 von 6 Spannbetonfertigteilen werden mit einem Kran eingehoben. Die 3 fehlenden Bauteile werden in der folgenden Nacht montiert. Die Kranarbeiten beginnen jeweils gegen Mitternacht. Die Termine werden von der Bahn vorgegeben.

Die mehr als 14 Meter langen Fertigteile werden einzeln „just in time“ vom Betonfertigteilwerk angeliefert.

Der Zugverkehr wird durch diese Arbeiten nicht beeinträchtigt, es kommt zu keinen Zugausfällen.

Durch die  Anlieferung der Fertigteile wird es zu kurzzeitigen Behinderungen im Straßenverkehr kommen, es sind aber keine kompletten Straßensperrungen vorgesehen.

Die Geräuschemissionen während der Montagearbeiten in den Nächten werden auf ein Minimum beschränkt.

Wir bitten die Beeinträchtigungen zu entschuldigen.

Nach dem sichtbaren „Lückenschluss“ ist die Brücke aber noch nicht fertig!

Die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation) müssen von der Behelfs-/Fußgängerbrücke zurück in die neue Brücke verlegt werden, auf den Spannbetonfertigteilen wird eine Betonschicht aufgebracht, Fahrbahn, Gehweg, Geländer usw. müssen hergestellt werden und es folgt der Straßenbau vor und hinter der Brücke. In der Beethovenstraße wird in diesem Zuge außerdem der Kanal bis zur Lortzing-/Gluckstraße erneuert und auch dort die Straße wiederhergestellt. Es bleibt also genug zu tun bis der Verkehr wieder über die dann neue Brücke fahren kann!

Im Werk Scholven wird eine Anlage wieder angefahren, in dessen Folge es zu Fackeltätigkeit kommen kann

Hintergrund: Aufgrund eines technischen Defekts wurde in der vergangenen Woche die betreffende Anlage im Werk Scholven präventiv heruntergefahren. Die Sicherheitssysteme reagierten wie vorgesehen: das überschüssige Gas wurde über eine Fackel verbrannt. Für einen Zeitraum von rund zwei Stunden war die Fackel auch aufgrund der Witterungsverhältnisse in weiten Teilen des Ruhrgebiets sichtbar.

Nach erfolgreich abgeschlossener Reparatur wird diese Anlage nun wieder in Betrieb genommen. In diesem Zuge kann es in den nächsten Tagen zeitweise zu Fackelschein und Geräuschentwicklung kommen. Die Werksleitung setzt alles daran, die Belästigungen für die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten und ist zuversichtlich, dass die Anlage zum Wochenende wieder im Normalbetrieb ist.

Bei Fragen rund um mögliche Geruchs- oder Geräuschbelästigungen stehen Mitarbeiter des Raffinerie-Umwelttelefons rund um die Uhr zur Verfügung. 

Die Telefonnummer lautet: 0209 366-35 88. Informationen zum Fackelsystem der Raffinerie finden Sie unter 

https://www.bp.com/de_de/germany/home/wo-wir-sind/raffinerie-gelsenkirchen/sicherheit–umweltschutz-und-qualitaet/sicherheit.html

Fröhliche Jubilarfeier heute in der AWO Zweckel mit Bürgermeisterkandidatin Bettina Weist

„975 Jahre Mitgliedschaft gilt es heute zu feiern,“ so Ortsvereinsvorsitzender Norbert Dyhringer. „was wäre unsere Partei ohne unsere treuen Mitlieder, die uns über Höhen und Tiefen der vergangenen Jahrzehnte begleitet haben. Solidarität und Gemeinschaft stehen heute oftmals nicht mehr an erster Stelle in der sich wandelnden Gesellschaft. Vertrauen, Zuhören und Helfen waren auch in Gladbeck wichtige Attribute in unserer Stadtgesellschaft und in der Kolonie vor Ort im Stadtteil. Wir müssen aufpassen, dass unsere Gesellschaft nicht auseinanderbricht, getrieben von Hetzern und Rattenfängern, die die Stimmung vergiften, keine Lösungen für Probleme anbieten, aber Alles schlecht reden. Unsere Demokratie ist ein wichtiges Gut, die wir mit unserem Denken und Handeln erhalten und stärken müssen.“

Die persönliche Festrede hielt an diesem Vormittag in der AWO-Zweckel Bürgermeisterkandidatin Bettina Weist, die die notwendige Menschlichkeit in einer immer stärkeren Digitalisierung unterstricht und sich bei den Jubilaren für ihr politisches Bekenntnis auch in schwierigen Zeiten bedankte.