Gute Entwicklung am Lehrlingswohnheim – Endlich!

Der SPD-Ortsverein Zweckel freut sich über den nunmehr wohl eingereichten Bauantrag. Auf eine solche Entwicklung des Lehrlingswohnheims warten wir schon seit langer Zeit.

Schon in der Vergangenheit – das Objekt ist schließlich seit 2016 verkauft – haben wir die Pläne von Helmut Komarek begrüßt und freuen uns, dass wohl nun tatsächlich ihre Umsetzung ansteht. „Der Zustand des Gebäudes ist in den Jahren nicht besser geworden!“ erklärt Jens Bennarend für den Ortsverein. Schon 2018 habe die Stadt darauf hingewiesen, dass ein großer Sanierungsbedarf bestehe und auch die Fragen um die Verkehrsanbindung und Parkplätze zu klären seien. Wir meinen, dass der Lärmschutz bei den geplanten Events ebenfalls berücksichtigt werden muss.  Es sollten auch weniger LKW-Verkehr bei einer solchen Nutzung auf dem Gelände fahren. Seit geraumer Zeit waren diese auf dem Gelände unterwegs und störten die Nachbarschaft sowohl hinsichtlich des Lärms wie auch der Verschmutzung.

„Aber im Hinblick auf ein mögliches gastronomisches Highlight in Gladbeck müssten jetzt einfach den Worten Torten folgen“, fügt Bennarend mit einem Augenzwinkern hinzu.

Spielplatz Schroerstraße erstmal ertüchtigen

Im Rahmen seiner Vorstandssitzung am vergangenen Dienstag hat der Ortsverein der SPD im Gladbecker Norden erörtert, wie es aus seiner Sicht mit dem Spielplatz Schroerstraße weitergehen soll. Für uns ist klar, er muss erstmal ertüchtigt werden.

Den Vorstoß der CDU aus der letzten Woche sieht der Ortsverein kritisch. Der Spielplatz an der Dorstener Straße existiert schon lange neben dem an der Schroerstraße, ohne dass sich weniger Bedarf für einen der beiden ergeben habe. Zum anderen sei es zwar richtig, auf die Entwicklung der Sportanlangen hinzuweisen, aber erst aktiv zu werden, wenn beide Spielstätten des SV-Zweckel fertig überplant seien, halten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für problematisch. Dies wäre schon allein im Hinblick auf die Sicherheit der Kinder im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht notwendig. „Der Prozess, wie wir die Plätze gestalten wollen, kann sich durchaus noch hinziehen“, gibt Jens Bennarend, Ortsvereinsvorsitzender in Zweckel, zu bedenken und ergänzt, dass im vergangenen Sommer die Position verabschiedet worden sei, dass man sich einen Bürgerpark an der Stelle gut vorstellen könne. Cornelia Banski, Mitglied im Stadtplanungsausschuss für Zweckel, erläutert, dass es für den Ortsverein maßgeblich um die Mitwirkung der Menschen in Zweckel bei der Gestaltung des alten Stadions gehe. „Wir wollen, dass wir unser Zweckel gemeinsam gestalten“, schließt sie ihre Überlegungen ab.

Grundsteuer B: Warum werden die Hebesätze erhöht?

Was bedeutet die Erhöhung konkret für Sie?

Der Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss hat in seiner Sitzung am 11.02.2021 stellvertretend für den Rat der Stadt Gladbeck den Haushalt 2021 verabschiedet. Wer die Nachrichten der letzten Jahre immer wieder verfolgt hat, weiß, dass die Finanzen in Gladbeck nicht rosig aussehen.

Es ist einfach gesagt, dass man nur so viel Geld ausgeben kann, wie man auch einnimmt. Die Realität sieht jedoch so aus, dass die Kosten durch die allgemeinen Entwicklungen immer weiter ansteigen und die Stadt immer mehr Aufgaben durch die Beschlüsse der Bundes- und Landesebene übernehmen muss, die aber nicht ausreichend finanziert werden. 

In dieser Situation gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man reduziert die Ausgaben, was aber für uns als Gladbeckerinnen und Gladbecker bedeuten würde, dass wir auf Leistungen der Stadt verzichten müssten. Einsparpotenzial bieten beispielsweise schmerzliche Einschränkungen bei der Stadtbücherei oder dem Hallenbad, die Reduzierung der Förderung von Vereinen und weitere Verschleppung nötiger Investitionen in unsere Stadt, beispielsweise bei Schulen und Straßen. In den letzten Jahren wurde gespart, wo es möglich war. Nun steht man aber mit dem Rücken zur Wand und kommt um eine Erhöhung der Grundsteuer B, die man aufgrund der aktuellen Pandemie gestaffelt in die nächsten Jahre geschoben hat, nicht mehr herum.

Bei dieser Erhöhung wird viel über Hebesätze gesprochen, die aber nicht wirklich etwas über die tatsächlichen Auswirkungen aussagen. 750 – 850 – 950. Diese Steigerung klingt hoch, aber was bedeutet das denn jetzt tatsächlich für Sie? Natürlich kann man nicht für jeden einzelnen Haushalt exakt vorhersagen, was das finanziell bedeuten wird, jedoch stellt die folgende Tabelle Werte zur Verfügung, mit denen man ein Gefühl dafür bekommt, was die Erhöhung in etwa bedeutet.

Uns ist bewusst, dass eine solche Erhöhung immer ärgerlich ist, jedoch war diese Entscheidung wie beschrieben unvermeidbar und wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Erhöhung in einem erträglichen Rahmen bleibt. Durch diese Maßnahme gelingt es uns, eine Grundlage für eine bessere Finanzsituation zu schaffen, die sicherstellt, dass wir das Angebot der Stadt erhalten bzw. erweitern können, und dabei den Schuldenabbau in den Blick zu nehmen, um die Schulden teilweise für die nächsten Generationen abzubauen und damit unseren Kindern eine besser aufgestellte Stadt zu übergeben.

 

(von Lothar Romberg & Maurice Zurhausen)

Was tut sich in unserem Zweckel

Videokonferenz mit Stadtbauurat Dr. Volker Kreuzer:

In Zeiten der Pandemie müssen wir andere Wege gehen, um Menschen zu informieren. Statt einer Veranstaltung – traditionell in der AWO an der Dorstener Straße – ermöglichten wir am 09. März eine Informations-  und Diskussionsveranstaltung mit 22 Teilnehmer:innen in Form einer öffentlichen Videokonferenz zum Thema „Bauvorhaben in Zweckel – Was tut sich in unserem Zweckel“.

Brücke Beethovenstraße – „Bahnhof“ Zweckel

Mit dem im letzten Herbst abgeschlossenen Neubau der Brücke und der Erneuerung der Fahrbahn auf der Beethovenstraße wurde der erste Teil abgeschlossen. Die Bahn will mit dem  Neubau der Bahnsteige im Frühjahr 2022 beginnen. Im anschließenden Jahr soll die Park & Ride-Anlage fertiggestellt werden.

Schlägel- und Eisen

Es entstehen 8 Mehrfamilienhäuser mit 168 Woh-nungen, von denen 25 öffentlich gefördert werden, und eine Pflegeeinrichtung mit ausreichend Stellplätzen für Autos und eine Tiefgarage. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt laufen, weitere Bauanträge für die anderen Abschnitte sind eingegangen. Der Investor plant die Fertigstellung Ende 2023.

Hermannschule

Hier wird ein gemeinschaftliches Wohnprojekt “Allerlei Leben“ mit 24 Wohnungen und zwei Doppelhäusern entstehen. Die Planungen sind abgeschlossen und es wird zügig an der Umsetzung gearbeitet.

Klimafreundlicher Zweckeler Markt

Auf unsere Initiative hin soll eine zusätzliche Begrünung des Marktplatzes erfolgen. Konkret sollen neun Bäume neu gepflanzt sowie die Parkplatzflächen mittels Breitfugenpflaster entsiegelt werden. Es wird nur ein Stellplatz zukünftig entfallen.

Neubaugebiete in Zweckel

An der Schulstraße liegen erste Entwürfe für eine Bebauung mit 45 Einfamilienhäusern vor. Eventuell wird ein neuer Kindergarten für den Stadtteil entstehen. „An der Lune“ entstehen zurzeit zwei Mehrfamilienhäuser,  je ein Einfamilien- und ein Doppelhaus sowie 18 Doppelhaushälften.

(von Norbert Dyhringer)

Moderner Schulraum für ein modernes Berufsleben

Das Berufskolleg in Gladbeck ist in den vergangenen Jahren grundlegend saniert worden. Zunächst wurde das Gebäude 4 als Neubau für die Verwaltung und 3 Computerräume neu erstellt. Die Gebäude 2, 3, 5 und 6 sind in der letzten Wahlperiode sowohl energetisch wie auch technisch auf den aktuellen Stand gesetzt worden. Das betrifft auch die Digitalisierung in den Klassenräumen. Natürlich wurde auch die Kfz-Lehrwerkstatt aufgerüstet und mit einer zusätzlichen Garage versehen. Insgesamt 7,5 Mio. € sind in Gladbeck investiert worden. Im Mai startet die Sanierung von Gebäude 1 und 7.

Der Kreis Recklinghausen hat noch in der vergangenen Wahlperiode knapp 7 Mio. € für eine Sanierung des letzten, noch offenen Teils des BK in Gladbeck beschlossen. Baulich sollen beide Gebäude auf den neuesten und barrierefreien Stand gebracht und die Gebäudehülle energetisch optimiert werden. Eine Photovoltaikanlage, Wärmetauscher, LED-Beleuchtung und E-Ladesäulen runden das Sanierungsvorhaben ab. Das bedeutet auch weiterhin moderner Schulraum für 1.700 Schüler:innen, 95 Lehrer:innen und drei Sozialpädagog:innen.

Erfolgreiche Bildungspolitik im Kreis

Die Erfolge der Sanierung des BK Gladbecks zeigen sich in eindeutigen Anmeldezahlen. „Die Schüler:innen-Anmeldungen in Gladbeck steigen seit 4 Jahren“, freut sich der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Kreis, unser Ortsvereinsmitglied Jens Bennarend. „An den meisten anderen Standorten stagnieren sie.“ Für ihn ein eindeutiger Beleg für die Qualität des Bildungsstandortes. Er ist auch überzeugt von der Vernetzung der „Berufsschule“ im Vestischen Berufskollegverbund, einem Modellprojekt, das sich zur Aufgabe gestellt hat, die Möglichkeiten der einzelnen Berufskollegs im Kreis durch eine Zusammenarbeit besser zu nutzen.

Schulleiter Holger Pleines treibt die Digitalisierung im Kreis voran

Man muss sich der Digitalisierung an den Berufskollegs anders nähern als an den allgemeinbildenden Schulen, denn hier gibt es berufsbezogene Spezialanwendungen. Die Steuerung einer CNC-Fräse verlangt andere Computer und Programme als das Rechnungswesen, das Auslesen von Elektronikfehlern am Auto, die Programmierung eines SMART-Homes oder die Veranstaltungstechnik – alles in einer Schule! An genau dieser Stelle ist der seit 2016 in Gladbeck tätige Schulleiter Holger Pleines dabei, für den gesamten Kreis Standards zu erarbeiten, die die Grundlage für die Pflege und Unterstützung neuer Systeme werden. Dazu hat er das notwendige Wissen, war er doch nach seinem Studium des Lehramtes zunächst als Computer-Experte in der freien Wirtschaft tätig, bevor er wieder in den Schuldienst zurückkehrte. Das alles sind beste Voraussetzungen für die Entwicklung der Berufsbildung in Gladbeck und der Region.

(von Jens Bennarend)